Spezialbier im Monat April:
Osterlammbä





UNSERE SONDERBIERE

Sonderpezialbier im Monat Dezember:


Weihnachtsbock

Biertyp: Bock
Stammwürze: 17,7 %
Alkohol: 6,8 vol %
Malz: Münchner Malz,
Pilsner (helles Gerstenmalz),
Carared, Caramünch (Spezialmalz)
Hopfen: Herkules, Tradition
Geruch: leichte Röstaromen, Rosinen
Farbe: rötliche dunkelbraun
Bittere: dezent

Im Rahmen der 12 Spezialbiere, die das Tölzer Mühlfeldbräu im Laufe des Jahres braut, gibt es traditionell ab dem ersten Freitag im Dezember unseren Weihnachtsbock.
Auch wenn oft auf Etiketten verschiedenster Bockbiere Stein – oder Ziegenböcke zu sehen sind, hat der Name damit eigentlich gar nichts zu tun. Vielmehr kommt der Name daher, weil das Bier im 15. Jh. in der Stadt Einbeck in Niedersachsen zum ersten Mal eingebraut wurde. Weil sich das „Beck(er) Bier“ in ganz Europa großer Beliebtheit erfreute, wurde es sehr stark eingebraut, um es für lange Handelswege haltbar zu machen.
Unser Weihnachtsbock hat durch den Einsatz von dunklem Malz und verschiedener Spezialmalze eine dunkelbraune Farbe bekommen, die leicht ins rötliche übergeht. Der cremige Schaum ist hellbraun und feinporig, die Kohlensäure dezent dosiert. Nach fünf Monaten Lagerung im Tank erreicht unser Weihnachtsbock seinen endgültigen Geschmack. Er ist würzig, kräftig und es sind leichte Röstaromen erkennbar. Durch eine gezielte Hopfung ist der Bock dennoch sehr abgerundet. Wie alle Biere des Tölzer Mühlfeldbräu ist der Weihnachtsbock nicht filtriert. Durch die lange Lagerung ist es aber trotzdem nicht trüb, sondern ist sehr „blank“ und besitzt einen stechenden Glanz.


Der Tölzer Mühlfeldbräu wünscht eine besinnliche Adventszeit!


Zum Wohl!

Sonderpezialbier im Monat November:


Leonhardiweiße

Biertyp: Weißbier
Stammwürze: 12,8 %
Alkohol: 5,6 vol %
Malz: Weizenmalz,
Pilsner (helles Gerstenmalz),
Carahell (Spezialmalz)
Hopfen: Herkules, Tradition, Saphir
Geruch: fruchtig, Bananen, Mango
Farbe: gelb orange
Bittere: fein

Anlässlich des Tölzer Nationalfeiertages haben wir ein helles Festweißbier eingebraut. Auch, wenn die fruchtigen Aromen des Bieres, die bei der gewünscht intensiven Gärung und durch den Einsatz spezieller Hopfensorten entstanden sind, den etwas erhöhten Alkoholgehalt des Bieres nicht gleich erkennen lassen, darf man sich nicht täuschen lassen. Die Lerhardsweiße ist mit Vorsicht zu genießen! Zum Wohl!



und des hamma ois scho g'habt:

english-style Brown Ale

Biertyp: Ale
Stammwürze: 12,8 %
Alkohol: 5,5 vol %
Malz: Pilsner (helles Gerstenmalz),
Münchner(dunkles Malz), Caraamber (Spezialmalz)
Hopfen: Calypso, Cascade, Bravo
Geruch: malzig, leichte Karamellnoten
Geschmack: vollmundiger Körper, begleitet von einer
dezent-frischen Hopfennote
Farbe: rötlich-braun
Bittere: angenehm, dezent


Im Rahmen der 12 Spezialbiere, die das Tölzer Mühlfeldbräu im Laufe des Jahres braut, gibt es zum ersten Mal ein english-style Brown Ale.

Das „english-style“ Brown Ale unterscheidet sich von den „amerikanischen Ales“ dadurch, dass im Brauprozess weniger „fruchtige“ Aromahopfen zum Einsatz kommen und weniger bitter ist.

Unser Brown Ale glänzt braun bis leicht rötlich aus dem Glas. Im Geschmack zeichnet es sich vor allem durch seinem malzigen Körper aus, welche leicht in Brot- und Karamellnoten übergehen. Begleitet wird dieser Körper mit einer angenehm-frischen Hopfennote, welche nicht zu aufdringlich ist und somit das Bier zu einem echtem allrounder macht, das zu jeder Zeit und zu jedem Anlass getrunken werden kann.

Prost!

Festmärzen


Biertyp: Märzen
Stammwürze: 13,8 %
Alkohol: 5,8 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Münchner Malz (dunkles Gerstenmalz)
Helles Karamellmalz
Hopfen: Hallertauer Herkules, Hallertauer Tradition,
Saphir
Farbe: bernsteinfarben, goldbraun
Bittere: dezent

Früher war es auf Grund der erhöhten Brandgefahr im Sommer verboten zwischen Georgi (23.4.) und Michaeli (29.9.) Bier zu brauen. Um allerdings in den späten Sommertagen nicht auf dem Trockenen zu sitzen, braute man im März ein Bier ein, was durch den erhöhten Stammwürze - und dadurch höheren Alkoholgehalt länger lagerfähig war. Ein Märzen hat immer einen Stammwürzegehalt von mindestens 13 %, leuchtet bernsteinfarbig bis rötlich aus dem Glas, hat ein feines Hopfenaroma und ist angenehm malzaromatisch im Geschmack.

Unser Bier zeichnet sich besonders durch einen hervorragend ausgewogenen Malzkörper aus, welcher vor allem durch die etwas süßlich, malzigen Aromen besticht. Der Einsatz ausgewählter Caramellmalze rundet den vollmundigen Geschmack angenehm ab. Ein sehr süffiges und rundes Bier passend zu jeder Gelegenheit!

Sommerweiße


Biertyp: Weißbier
Stammwürze: 10,5 %
Alkohol: 4,1 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Helles Karamellmalz
Hopfen: Saphir, Summer (Australien)
Farbe: hell, orange
Bittere: angenehm

Beim Brauen unseres Juli - Spezialbieres, haben wir darauf abgezielt ein Bier zu bekommen, das perfekt zu den heißen Sommertagen passt.

Das heißt für uns:

Das Bier sollte nicht zu stark sein, deshalb haben wir es mit einer etwas niedrigeren Stammwürze eingebraut. Es sollte erfrischend sein, deshalb ein etwas höherer Kohlensäuregehalt.
Es sollte schön fruchtig sein, deshalb ein spezielles Maisch – und Gärverfahren, wodurch das Bier fruchtige Noten von Banane und Mango bekommt, kombiniert mit einer ausgewogenen - hopfigen Note von frischen Zitrusfrüchten die im Hintergrund leicht erkennbar ist. Hierfür haben wir es bei der Lagerung noch mit einer ganz neuen Australischen Hopfensorte namens „Summer“ kalt gehopft.

Zum Wohl!


Pale Ale


Biertyp: Ale
Stammwürze: 11,4%
Alkohol: 4,9 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Helles Karamellmalz
Hopfen: Bayerischer Cascade, Mandarina Bavaria
Farbe: hell
Bittere: merklich

Ein Pale Ale wird vorwiegend aus hellen (= Pale) Malzsorten gebraut und mit speziellen obergärigen (Ale-) Hefen vergoren. Diese Ale – Hefen, welche vor allem in England, Belgien und in den USA eingesetzt werden, aber in letzter Zeit auch in Deutschland vor allem von den kleineren Brauereien wiederentdeckt wurden, verleihen dem Bier eine angeneheme Fruchtigkeit.
Oft wird diese Fruchtigkeit durch den Einsatz ganz spezieller
Aromahopfensorten unterstützt, bei uns sind das der bayerische Cascade und Mandarina Bavaria, beide aus der Hallertau.
Das alles zusammen, der zurückhaltende Malzeinsatz, der deutliche
Hopfeneinsatz und die fruchtigen Gäraromen der obergärigen Alehefe, machen dieses Pale Ale zu einem erfrischend fruchtigen, aber auch herben Geschmackserlebnis.


Altbier

Biertyp: Alt
Stammwürze: 11,4%
Alkohol: 4,9 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Münchner Malz (dunkles Gerstenmalz)
Dunkles Karamellmalz
Röstmalz
Hopfen: Tradition, Mandarina Bavaria
Farbe: dunkel bernsteinfarben
Bittere: dezent

Altbier wird mit einer Stammwürze von durchschnittlich 11,5 % gebraut und hat einen Alkoholgehalt von rund 5 %. Der Name des Altbier bezieht sich auf die “alte” Herstellungsweise mit obergärigen Hefen und ohne Kühlgeräte bei der Gärung, welche zu der Entstehungszeit des Alt bereits von einem “neuen” Brauverfahren mit untergärigen Hefen und Kühlung abgelöst wurde.

Dieser am Niederrhein, genauer gesagt vor allem in Düsseldorf, beheimatete Bierstil zeichnet sich dadurch aus, daß in ihm malzaromatische, röstige Aromen, entstanden durch die Verwendung von dunklen Spezialmalzen, und fruchtige Aromen, welche bei der Gärung durch spezielle obergärige Hefen entstanden sind, kombiniert werden. Ein vor allem im Oberland nicht ganz alltägliches Geschmackserlebnis, aber dadurch auch umso interessanter.

Wir erzielen diesen speziellen, etwas rustikalen Geschmack zum einen durch den Einsatz verschiedener dunkler Spezialmalze, unter anderem auch geröstetes Malz, und unterstützen die fruchtigen Gäraromen zusätzlich durch den Einsatz der fruchtigen Hallertauer Hopfensorte Mandarina Bavaria.

Zum Wohl!


500er Festmärzen


Biertyp: Märzen
Stammwürze: 13,8%
Alkohol: 5,8 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Münchner Malz (dunkles Gerstenmalz)
Helles Karamellmalz
Hopfen: Hallertauer Tradition, Hallertauer Herkules,
Saphir
Farbe: bernsteinfarben, rötlich braun
Bittere: dezent

500 Jahre Reinheitsgebot – das muß gefeiert werden. Gerade von einer Brauerei wie der Tölzer Mühlfeldbräu, welche jeden Monat zeigt, welche Bandbreite an Bieren innerhalb des Reinheitsgebotes möglich ist.

Und wir feiern dieses Jubiläum mit einem klassischen Festtagsbier – dem Märzen.

Früher war es auf Grund der erhöhten Brandgefahr im Sommer verboten zwischen Georgi (23.4.) und Michaeli (29.9.) Bier zu brauen. Um allerdings in den späten Sommertagen nicht auf dem Trockenen zu sitzen, braute man im März ein Bier ein, was durch den erhöhten Stammwürze - und dadurch höheren Alkoholgehalt länger lagerfähig war. Ein Märzen hat immer einen Stammwürzegehalt von mindestens 13 %, leuchtet bernsteinfarben bis rötlich braun aus dem Glas, hat ein feines Hopfenaroma und ist angenehm malzaromatisch, vollmundig im Geschmack. Um dies zu erreichen wurde unser Märzen mit speziellen hellen und dunklen Malzsorten eingebraut und mit den Hallertauer Hopfensorten: Tradition, Herkules und Saphir gehopft.

Zum Wohl - auf weitere 500 Jahre Reinheitsgebot!

Osterlammbä

Biertyp: Weißbierbock
Stammwürze: 16,3 %
Alkohol: 6,7 vol%
Malz: Pilsner Malz, Münchner Malz, helles Weizenmalz
Hopfen: Hallertauer Tradition, Hallertauer Mandarina Bavaria
Farbe: hell, goldbraun
Bittere: dezent

Der Bock im Lammspelz

Der helle Weißbierbock besticht durch seinen cremigen Schaum und die einzigartige Fruchtigkeit, die an reife Bananen, Mangos und Mandarinen erinnert. Diese entstand durch eine gezielte Förderung der fruchtigen Aromen beim Brauprozess und durch den Einsatz einer neu gezüchteten Hallertauer Hopfenaromasorte, dem Mandarina Bavaria; der hohe Alkoholgehalt rückt dabei sehr stark in den Hintergrund.

Kellerpils
Stammwürze: 11,6 %
Alkohol: 5,0 vol %
Malz: Pilsner Malz (helles Gestenmalz)
Hopfen: Hallertauer Herkules, Hallertauer Tradition
Farbe: hell gelb, strohfarben
Bittere: deutlich ausgeprägt
Besonderheit: schlanken Körper mit runder Hopfenbittere.

Das Pils ist heute mit rund 60% der am meisten produzierte und getrunkene Biertyp Deutschlands. Vor allem nördlich des Weißwurstäquators erfreut es sich großer Beliebtheit.
Gebraut wurde das erste Pils 1842 in der Stadt Pilsen in Böhmen, der heutigen Tschechischen Republik. Allerdings nicht von den einheimischen Brauern, sondern von Josef Groll, einem Brauerssohn aus Vilshofen, der extra nach Pilsen geholt wurde, um die dortige Braukunst auf Vordermann zu bringen. Mit dieser war es nämlich nicht weit her. So wird berichtet, daß 1838 öffentlich vor dem Rathaus Pilsens 38 Fässer Bier weggeschüttet wurden, um auf den desolaten Zustand der dortigen Brauereien hinzuweisen.
Klassisch zeichnet sich ein Pils durch seinen schlanken Körper, eine helle Farbe, eine angenehme Frische und eine deutliche Hopfennote aus. Vor allem erwartet man eine deutliche Bittere, was leider heutzutage, vor allem bei vielen „bayerischen“ Pilsbieren, zugunsten der allgemeinen Trinkbarkeit vernachlässigt wird.
Der Hopfen Hallertauer Herkules verleiht unseren Pils eine schöne „Grundbittere“ ohne jedoch zu aufdringlich zu wirken. Um diese Bittere abzurunden verwenden wir ausschließlich feinsten Aromahopfen, den Hallertauer Tradition. Dieser ist für den Charakter des Bieres verantwortlich und macht es zu einem schlanken, herben und ausgewogenen Pils.
Zum Wohl!


Indian Pale Ale - IPA
Malz: Pilsner Malz und Melanoidin Malz (Spezialmalz)
Hopfen: Hallertauer Herkules, Hallertauer Tradition und Lemondrop
Kalthopfung mit Galaxy und Calypso
Geruch: fruchtig (Grapefruit, Maracuja, Pfirsich, rote Beeren)
Geschmack: reife tropische Früchte, Grapefrucht
Farbe: braun-orange
Bittere: deutlich, stark
Alkohol: 6,6 % vol.
Stammwürze: 16,1%

Ein „Ale“ bezeichnet ein Lagerbier aus hellem Gerstenmalz und verschiedenen Spezial-Malzsorten, welches mit einer speziellen obergärigen (Ale-) Hefe vergoren wurde. In England wurde seit jeher Pale Ale gebraut. Wärend der Besatzungszeit in Indien entstand der Bierstiel mit dem Zusatz „India“. Stärker eingebraut und stärker gehopft um den Seeweg überdauern zu können. Dieses extravagante Bier zeichnet sich außerdem durch einen cremefarbenen, festen Schaum und eine deutliche Hopfennote aus.

Um zu zeigen, welch interessante Aromen und Geschmäcker durch den Einsatz bestimmter Hopfensorten erzeugt werden können, (natürlich alles im Rahmen des Reinheitsgebotes) hat unser Braumeister den Sud kalt gehopft. Kalt Hopfen heißt, dass der Hopfen nicht wie üblich beim Würzekochen zugegeben wird, wodurch sehr viel an Aroma verloren gehen würde, sondern erst im Lagertank. Dadurch bleibt der ganze Geschmack des Hopfens erhalten und geht voll ins Bier über. Durch dieses Verfahren wird dieses Bier zu einer „Hopfenbombe“ der besonderen Art.

Stout
Malz: Pilsner Malz, Münchner Malz, Pale Choclate Malt, Dark Choclate Malt, Röstgerste, Hafer
Hopfen: Hallertauer Perle, Hallertauer Mandarina Bavaria
Aroma: malzig, kaffeeartig, röstig, leicht fruchtig
Farbe: schwarz
Bittere: deutlich
Als eine der ältesten Biersorten der Welt ist das Stout ein obergäriges Bier, welches durch seine tiefschwarze Farbe und feinporigen bis cremigen Schaum schon allein optisch zu überzeugen weis. Eingebraut mit einer bewusst niedrigeren Stammwürze (12,3%) und einem Alkoholgehalt von 5,1 % vol. kommt dieses Stout vor allem über den typischen Malzcharakter, welcher durch Röstaromen der Spezialmalze definiert ist. Eine angenehme Bittere gepaart mit fruchtigen Aromen der Irischen Spezialhefe macht dieses Bier zum ganz besonderem Erlebnis. Ein für den bayerischen Gaumen untypisches Bier welches den Genießer sicherlich überraschen wird!

Festbier

P13 5,7 %vol.

Dieses bernsteinfarbene Bier zeichnet sich durch einen hervorragend ausgewogenen Malzkörper aus, welcher vor allem durch die etwas süßlich, malzigen Aromen besticht. Der Einsatz ausgewählter Caramellmalze rundet den vollmundigen Geschmack angenehm ab. Ein sehr süffiges und rundes Bier passend zu jeder Gelegenheit.

Amber Ale Bitter
Malz: Pilsner Malz + verschiedene Spezialmalze
Hopfen: Im Hauptsud Hallertauer Herkules, Magnum;
Kalthopfung mit Herkules, Polaris, Hüll Melon, Magnum
Aroma: fruchtig, beerenartig
Farbe: orange-braun
Bittere: deutlich, stark
Das Amber Ale ist mit 5,6% Alkohol nicht zu stark und sehr trinkbar. Mit starken Bitterhopfen gebraut ein sehr herbes, kräftiges Bier. Ein Bier bei dem sich die Brauer etwas mehr getraut haben den bayerischen Gaumen zu überraschen. Die Spezialmalze verleihen dem Bier die orange-braune Farbe und herrliche Vollmundigkeit.

Sommerweiße
Malz: Pilsner Malz und CaraHell Malz
Hopfen: Lemondrop USA, Kalthopfung Lemondrop USA
Aroma: reife Früchte, bananig, Citrusnoten
Farbe: orange
Bittere: angenehm, ausgewogen
Alkohol: 4,1 % vol.
Stammwürze: 10,7%
Beim Brauen unseres Juli - Spezialbieres, haben wir darauf abgezielt ein Bier zu bekommen, das perfekt zu den heißen Sommertagen im Juli passt. Das heißt für uns, das Bier sollte nicht zu stark sein, deshalb haben wir es mit einer etwas niedrigeren Stammwürze eingebraut. Das Bier sollte schön spritzig sein, deshalb ein etwas höherer Kohlensäuregehalt. Es sollte schön fruchtig sein, deshalb ein spezielles Maisch – und Gärverfahren, wodurch das Bier schöne fruchtige Noten von Banane und Mango bekommt und wir wollten ein schönes Aroma nach frischen Zitrusfrüchten haben. Deshalb haben wir es bei der Lagerung noch mit einer ganz neuen Hallertauer Hopfensorte namens „Lemondrop“ kalt gehopft.

Summer Ale
Stammwürze: 11,0%
Alkohol: 4,8 vol %
Malz: Pilsner Malz und CaraHell Malz
Hopfen: Lemondrop USA,
Kalthopfung: Lemondrop USA
Aroma: fruchtig, herb, citrusartig, Farbe: gelb
Bittere: deutlich, stark
Im Rahmen der 11 Spezialbiere, die das Tölzer Mühlfeldbräu im Laufe des Jahres braut, ist es unserem Braumeister ein Anliegen auch einmal Biersorten vorzustellen, die wohl eher selten den Weg über den bayerischen Gaumen finden werden. Ein „Ale“ bezeichnet ein Lagerbier aus hellem Gerstenmalz und verschiedenen Spezial-Malzsorten, welches mit einer speziellen obergärigen (Ale-) Hefe vergoren wurde. In England wurde seit jeher Pale Ale gebraut.
Diese Version ist hoch vergoren und stark mit der Hopfensorte Lemondrop gestopft um ein schlankes, erfrischendes Bier zu kreieren.Das ideale Bier für einen heißen Sommertag!

Dunkles
Stammwürze: 12,3%, Alkohol: 5,2 vol %
Malz: Münchner Malz, Caraaroma Malz, Hopfen: Hallertauer Herkules, Hallertauer Tradition, Hallertauer Saphir
Ein klassisches bayrisches Dunkles gibt es kaum mehr. Viele Brauereien verwenden Zusatzstoffe um auf die Farbe zu kommen. Wir haben nur Münchner Malz, also dunkles Malz und Caraaroma Malz verwendet um ein bodenständiges, süffiges und vollmundiges Bier zu kreieren. Das besondere hier ist, dass es ohne Besonderheiten gebraut ist. Ein Bier so wie es sein soll. Echt.

Tor des Monats
Biertyp: Starkbier, Stammwürze: 16,4%, Alkohol: 6,8 vol %
Im Rahmen der 11 Spezialbiere, die das Tölzer Mühlfeldbräu im Laufe des Jahres braut, gibt es traditionell ab dem ersten Freitag im März das Tölzer Mühlfeldbräu Starkbier - den „Tor des Monats“. Viele Brauereien gaben ihren Starkbieren, welche wegen der hohen Stammwürze - sie muß über 16 % liegen - recht kräftig schmecken, imposante Namen, meist auf „Tor“ endend. Weil es unseren klassischen bernsteinfarbenen Bock nur im März gibt und alle Namen mit Endung „Tor“ vergeben sind, haben wir das „Tor“ einfach nach vorne geholt und nennen ihn schlicht und einfach den „Tor des Monats“.

TMB Pils
Stammwürze: 12,5%, Alkohol: 5,2 vol %
Klassisch zeichnet sich ein Pils durch seinen schlanken Körper, eine helle Farbe, eine angenehme Frische und eine deutliche Hopfennote aus. Vor allem erwartet man eine deutliche Bittere, was leider heutzutage, vor allem bei vielen „bayerischen“ Pilsbieren, zugunsten der allgemeinen Trinkbarkeit vernachlässigt wird. Wir sind durch den Einsatz einer kräftigen Hopfensorte, dem Hallertauer Herkules im Bitterbereich dieser Forderung nachgekommen und im Aromabereich wurde viel Hallertauer Select verwendet, welcher das herbe Pils abrundet und weich macht.

India Pale Ale
Alkohol: 5,9 % vol., Stammwürze: 13,8%
Es ist unserem Braumeister ein Anliegen, auch einmal Biersorten vorzustellen, die wohl eher selten den Weg über den bayerischen Gaumen finden werden.
Ein „Ale“ bezeichnet ein Lagerbier aus hellem Gerstenmalz und verschiedenen Spezial-Malzsorten, welches mit einer speziellen obergärigen (Ale-) Hefe vergoren wurde. In England wurde seit jeher Pale Ale gebraut. Wärend der Besatzungszeit in Indien entstand der Bierstiel mit dem Zusatz „India“. Stärker eingebraut und stärker gehopft um den Seeweg überdauern zu können. Dieses extravagante Bier zeichnet sich außerdem durch einen cremefarbenen, festen Schaum und eine deutliche Hopfennote aus. Viel Spaß mit dieser Geschmacksexplosion!

Weihnachtsbock
Stammwürze: 17,6 %, Alkohol: 6,8 % vol.
Unser Weihnachtsbock hat durch den Einsatz von dunklem Malz und verschiedener Spezialmalze eine dunkelbraune Farbe bekommen, auch rot schimmert es durch. Der cremige Schaum ist hellbraun und feinporig, die Kohlensäure dezent dosiert, der Geschmack ist würzig, kräftig, leichte Röstaromen sind erkennbar, insgesamt aber sehr abgerundet. Wie alle Biere des Tölzer Mühlfeldbräu ist der Weihnachtsbock nicht filtriert. Dass das Bier trotzdem nicht trüb ist sondern einen schönen Glanz hat, liegt an der langen Lagerzeit von fast fünf Monaten.

Stout – Maxi´s „Gesellenstück“
Unser Lehrling Maxi, der erste seit langem in Bad Tölz ausgebildete Brauer stellt sein Gesellenbier vor. Maxi suchte sich eine sehr anspruchsvolle Sorte aus, ein Stout, und entwickelte das Bier ganz alleine. Als eine der ältesten Biersorten der Welt ist das Stout ein obergäriges Bier, welches durch seine tiefschwarze Farbe und feinporig, cremigen Schaum schon allein optisch überzeugt. Eingebraut mit einer Stammwürze (12,3%) und einem Alkoholgehalt von 5,3 % vol. kommt dieses Stout vor allem über den typischen Malzcharakter, welcher durch Röstaromen der Spezialmalze definiert ist.. Eine angenehm verlaufende Bittere und die beerigen Aromen der Hopfensorte Comet runden das Geschmacksprofil fein ab. Ein in Deutschland relativ unbekanntes Bier das seine Ecken und Kanten hat, das gerade dadurch seine Liebhaber finden wird. Zum Wohl!

Amber Ale
Ein Amber Ale wird im Gegensatz zu einem Pale Ale zusätzlich zu „normalen“ hellen Malzsorten auch mit verschiedenen dunklen Spezialmalzen gebraut, was dem Bier zum einen natürlich eine dunklere Farbe gibt, welche an dunkles Bernstein (= Amber) erinnert, und zum anderen das Bier etwas würziger macht. Das gibt dem Bier am Ende einen guten Gegenspieler zu den fruchtigen Noten, welche die obergärige Alehefe mitbringt. Unterstützt wird das Ganze durch den Hopfen, mit dem das Bier im Lagertank kalt gehopft wurde. Es handelt sich dabei um die neue Züchtung „Hallertau Blanc“, welcher zwar zum einen sehr fruchtige, beerige Aromen ans Bier abgibt, andererseits aber auch deutlich würzige, vielleicht etwas holzige, nussige Noten beisteuert. Dadurch erhält man am Ende eine perfekte Harmonie zwischen fruchtigen und würzigen Aromen bei diesem Bier. Zum Wohl!

Märzen
Auf Grund der erhöhten Brandgefahr im Sommer, war es früher verboten zwischen Georgi (23.04.) und Michaeli (29.09.) Bier zu brauen. Um allerdings in den Sommermonaten nicht auf dem Trockenen zu sitzen, braute man im März ein Bier ein, was durch den erhöhten Stammwürze - und dadurch höheren Alkoholgehalt länger lagerfähig war. Ein Märzen hat immer einen Stammwürzegehalt von mindestens 13 %, ist bernsteinfarben und hat ein feines Hopfenaroma. Dieses Bier ist das erste Bier der Tölzer Mühlfeldbräu, welches zu Testzwecken filtriert wurde. Durch die Filtration erhält das Bier einen feinen Glanz und die feinen Hopfennoten kommen deutlicher zum Vorschein.
Zögern Sie nicht, uns zu sagen, was Sie davon halten!

Pale Ale
Ein Pale Ale wird vorwiegend mit hellen (= Pale) Malzen gebraut und mit speziellen obergärigen (Ale-) Hefen vergoren. Diese Ale Hefen, welche vor allem in England, Belgien und den USA verwendet werden, aber auch in Deutschland in letzter Zeit vor allem von den kleinen Brauereien wiederentdeckt wurden, verleihen den Bieren eine angenehme Fruchtigkeit.

Pale Ale TnT:
Um zu zeigen, was durch den Einsatz verschiedener Hopfensorten möglich ist, haben wir einen Versuch gewagt und haben einen Teil des Pale Ales mit zwei verschiedenen Hopfen gestopft, einmal mit der neuen Hopfenzüchtung "TnT" und einmal Teil mit der klassischen Aromasorte "Saphir" (erst ab 16.05. erhältlich).
Probieren Sie die verschiedenen Biere und versuchen Sie die Unterschiede zu erkennen!

Hopfenstopfen: (auch "kalt hopfen" genannt)
Normalerweise wird der Hopfen beim Kochen der Würze zugegeben. Dabei geht sehr viel des Hopfenaromas über den Schornstein verloren. Um diesen Verlust an wertvollen Hopfenaromen zu verhindern, wird seit einigen Jahren damit experimentiert, Hopfen erst dem lagernden Bier zuzugeben, das Bier "zu stopfen" oder "kalt zu hopfen". Diese Biere erhalten dadurch ein sehr viel intensiveres Hopfenaroma.














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